AUGUST AUGUST

Wie um Flug vergehen die Tage und Wochen... Mein August war super vollgepackt mit Rennen, Reisen und dem Versuch mich zwischen drin zu erholen. Eine der grössten Hürden des Rennenfahrens auf internationlem Niveau liegt darin zwischen all den Rennen und der Reiserei gute Trainingsreize zu setzen, mehrtägige Trainingsblöcke zu absilvieren und sich davon auch wieder best möglichst zu erholen um für das nächste Rennen frisch und knusprig zu sein. Aus diesem Grund nehmen wir einige Rennen aus dem Training heraus in Angriff, als gute Trainingseinheit sozusagen, ohne dabei bestmöglichst vorbereitet am Start zu stehen.

Das Finale des BMC Racing Cup in Muttenz beispielsweise war ein solches Rennen. Mein 7. Rang, die relativ guten Beine und der kleine Abstand zu einem Podiumsplatz stimmten mich daher sehr zuversichtlich.

Das Weltcupfinale in Méribel war im Vergleich dann eher enttäuschend. Bereits kurz nach dem Start war ich in einen Massensturz verwickelt, konnte dann zwar kontinuierlich aufholen, liess mich aber in der vierten von sechs Runden auf einen unsinnigen Zweikampf ein und überdrehte total. Bis ins Ziel erholte ich mich kaum, verlor viele viele Plätze und landete auf dem enttäuschenden 37ten Rang.

Vergangenes Wochenende folgte dann die Erlösung: Ich kann wieder gewinnen!!! Beim C1 Rennen im dänischen Kolding riskierte ich vom Start weg und passierte nach einer sauberen Leistung als Siegerin die Ziellinie. JUHUUU!!!

 Heute Donnerstag war ich für Leistungstests in Magglingen. Ich habe über die vergangenen Jahre immer wieder solche Tests gemacht und wir haben daher einen relativ grossen Erfahrungsschatz mit diesen Werten. Es tut gut schwarz auf weiss zu sehen, dass ich auf dem richtigen Weg bin und mein gutes Trainingsgefühl bestätigt wird. Es steht noch viel arbeit an, aber es geht was!!

Verfasst am 04/09/2014 von Nathalie Schneitter