DIE SCHLAMMSCHLACHT AN DEN BIKEDAYS SOLOTHURN

Die Bikedays in Solothurn sind für mich immer eine richtige Herzensangelegenheit. Besonders nervös war ich dann auch vor dem ersten Startschuss beim Eliminator Sprint am Freitag Abend. Da dieses Jahr das Rennen nicht "auf Einladung" war, sondern jede starten durfte, mussten wir zuerst eine Runde im im Stil Einzelzeitfahren Quali fahren. Die besten 8 qualifizierten sich für die Endläufe in der wird zu Viert starteten! 

Im ersten Lauf erwischte ich einen schlechten Start und leistete mich auf der Treppe hinter der St.Ursen Kathedrale noch ein taktisches Missgeschick. Ein Fehler zu viel um in einem Eliminatorlauf über zwei Minuten brillieren zu können. Als dritte in diesem Lauf verpasste ich den Final und konnte nur noch um Rang 5 kämpfen. Zumindest im "kleinen Final" wollte ich mich aber nochmals kämpferisch zeigen. Den Start verpatze ich jedoch abermals (ui daran muss gearbeitet werden, da warten einige Starttrainings auf mich! :), doch ich gab nicht auf und im Aufstieg vom Restaurant Krone bis auf die Schanze konnte ich eine Gegnerin nach der Anderen schnappen. Ich gewann meinen Lauf und zeigte im letzten Lauf viel Biss und gute Beine. Trotzdem war ich natürlich etwas enttäuscht den Final verpasst zu haben!

Das Cross Country am Samstag Nachmittag versprach dann eine richtige Schlammschlacht zu werden. Der Schanzengraben sah aus wie ein Schlammbad und wir Fahrerinnen waren schon bald nach dem Start nicht mehr richtig erkennbar. Ich wurde Opfer eines Gerangels am Start (im Schlamm wars ziemlich schwerig die Lini zu halten) und verpuffte so viel Kraft. Das Tempo der Spitzengruppe konnte ich danach in der ersten Runde nicht mitgehen und kämpfte fortan mit der Deutschen Adelheid Morath um Rang fünf. Der Zweikampf war ein guter Härtetest, denn ich in der letzten Runde leider verlor und sechste wurde. 

Nach dem Rennen wartete wie gewohnt ein feines Apéro auf alle Fans und es war toll den Rückhalt im Fanclub zu spüren, auch wenn es im Moment noch nicht so rund läuft! MERCI VÜU MAU an alle anwesende Fans, ihr seid die esten!!!! Ein grossen MERCI auch an die vielen Helfer, ohne Euch würde es nicht gehen! DANKE!

P.S. Am Sonntag Morgen stand ich beim Strassenrennen GP Luzern über 85km am Start. De Beine waren Müde, aber das Training super! Weiter geht's... die Form ist im Anmarsch! :) Nächster Einsatz folgt am Donnerstag beim Strassenkriterium in Diessenhofen bei Schaffhausen und dann am Sonntag beim Italien Cup in Gorizia!

Verfasst am 06/05/2013 von Nathalie Schneitter