WELTCUP #4 ANDORRA - FAST DRAN!

Der Weltcup in Andorra auf 2000m war für mich ein sehr wichtiges Rennen! Zum einen wollte ich zeigen, dass sich das gute Training am Gigathlon ausgewirkt hat und ich einen Schritt nach Vorne machen konnte, zum anderen wollte ich mich auch von meiner besten Seite zeigen um die WM Quali unter Dach und Fach zu bringen.

Mein erster Renneinsatz war am Donnerstag Abend beim Eliminator Sprint. Ich qualifizierte mich als 6te für die Finalläufe, scheiterte dann aber im Halbfinal an Alexandra Engen und Jolanda Neff. Ich hatte zwar guten Druck auf den Pedalen, die Reaktion eim Start war aber zu langsam. Ich kleinen Final um Rang 5 musste ich dann Linda Indergand den Vorrang lassen und beendete das Rennen auf Rang 6! Mein bestes Sprint Resultat der Saison und ich freue mich besonders, dass ich kontinuierlich auch in den schnellen Antritten wieder Fortschritte mache. Ein alter Dieselmotor bin ich also noch nicht ;) 

Ins Cross Country am Samstag startete ich mit der Nummer 25. Phu, zum Glück mache ich in der Weltrangliste wieder Schritte nach Vorne. Dies macht den Start um einiges einfacher. Ich wusste, dass ich meine Kräfte über das ganze Rennen gut einteilen muss und auf keinen Fall überdrehen darf. Ich schlug vom Start weg ein gutes Tempo an und versuchte soviele kräfteraubende Manöver wie möglich zu vermeiden. Fast vier Runden lang lag ich in Griffnähe zu der Gruppe um Rang 10, liess jedoch im langen Kiesaufstieg immer ein paar Sekunden liegen. Mit einer soliden Leistung beendete ich das Rennen auf dem 17. Rang. Dieses Reaultat lässt mich zwar nicht gerade vor Freude ausflippen, jedoch die Hoffnung aufkommen, dass ich es diese Saison noch in die top10 schaffen kann. Die Renneinteilung hat gepasst und Fahrfehler machte ich auch unter Druck kaum. Dieses Mal hat nicht viel gefehlt Vorne mitzufahren. Ich bleibe dran und hoffe sehr, dass ich von Swiss Cycling die Chance erhalten werde zu zeigen, dass ich mich gezielt auf eine WM vorbereiten kann und da eine top Leistung abrufen kann! 

Verfasst am 29/07/2013 von Nathalie Schneitter